19.11.17

Ein altes Lifthäuschen auf 2.100 Metern Höhe wird bei der Kreuzjoch Alm zur „neuen“ Bar auf der Sonnenterrasse: Wie das funktioniert? Durch Upcycling – und ein bisschen Wetterglück.

Der alte Schlepplift am Stummerberg in der Zillertal Arena ist längst einem modernen Sessellift gewichen. Übrig geblieben ist nur das alte Lifthäuschen aus Holz. Das thront jetzt auf der Sonnenterrasse der Kreuzjoch Alm. Geschafft hat dies das Upcycling-Studio aus Innsbruck.

Wir haben schon lange überlegt, wie wir unseren Gästen Essen und Getränke auf der Sonnenterrasse anbieten können und die Idee, dafür das Lifthäuschen zu nutzen, gab es schon länger. In Innsbruck wurde Christina auf das Upcycling-Studio, einem kreativen Team rund um den Jungarchitekten Johannes Münsch, aufmerksam und hat die Truppe angeschrieben, ob sie an dem Projekt interessiert seien. Sie waren sofort begeistert.

Mit ihrem Konzept „Vom Abfall zum Glücksfall“ hat die Innsbrucker Upcycling Crew bereits Cafés, Geschäftsräume und Restaurants mit Hilfe alter Materialien umgestaltet und umgebaut und auf Festivals mit außergewöhnlichen Bühnen für Furore gesorgt. Der Umbau auf 2.100 Metern in der Zillertal Arena war für das Upcycling-Team aber auch eine Premiere: Auf der „am schönsten gelegenen Baustelle“, die Münsch und sein Team bis jetzt hatten, wurde eine Woche lang gewerkelt: Das alte Lifthäuschen wurde von seinem ursprünglichen Platz auf die neue runde Panoramaterrasse versetzt. Die bereits in die Jahre gekommene Holzhütte wurde renoviert und innen mit neuer Technik ausgestattet. Durch ein kleines Fenster können nun unsere Gäste an sonnigen Tagen Getränke und Snacks bestellen, während sie anschließend in Liegestühlen den Panoramablick auf die Zillertaler Alpen genießen.

Kreuzjoch Alm Chefin Burgi war vom Projekt von Anfang an begeistert: Schließlich ist sie selbst ein Fan davon Dinge wiederzuverwerten. Einzig der frühe Schneefall ließ das Projekt kurzfristig wackeln: Zum Glück für die Handwerker hatte der Föhn und das warme Wetter den Umbau doch noch möglich gemacht. Insgesamt dauerte das Upcycling von Alt auf Neu eine Woche, geschlafen wurde am Berg. Die gute Planung war dabei Voraussetzung, der nächste Baumarkt war schließlich erst im Tal zu finden.

Nur einen Namen brauchte unser „Lifthäusl“ noch!

Skifahren, ski in-ski out, Kiosk, Bar…. Warum nicht SKiosk?! Ja genau… ein Kiosk, den man mit Ski erreicht. Ganz einfach! Aber bitte mit Skiosk und nicht Schiosk! 😉

In der ersten Wintersaison 2016/17 haben sich unsere Gäste schon sehr über das Angebot von unserem Skiosk gefreut! Und es kommt sicher noch mehr! Seid gespannt!